Aktuelle Infos

Themen waren Wertermittlung und Ladungssicherung
Gemeinsame Tagung beider BKR-Ausschüsse
Pressemitteilung / 28. September 2008

Eine gemeinsame Sitzung der beiden BKR-Gremien Wirtschaftsausschuss und Technischer Ausschuss fand am Donnerstag, 25. September 2008 im Bräustüberl Flair-Hotel Winkler im bayrischen Lengenfeld bei Velburg statt. Der Tagungsort war auf Vorschlag des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bayrischer Rohtongruben, Rolf Krawczyk, gewählt worden.


Dr. Matthias Schlotmann, Martina Goerg und Werner Heuser begrüßen die Gäste. - Dr. Schlotmann berichtet über REACH.

So traf man sich aufgrund der weiten Anreise bereits am Vorabend des Sitzungstages bei guter Bewirtung durch die nette Bräustüberl - Mann- und Frauschaft zu informativen, anregenden Fachgesprächen oder auch zum freundschaftlichem Meinungsaustausch zwischen Mitbewerbern.


Rechtsanwalt Bardenhagen und Diplom-Ingenieur Drescher referieren.

Auf der nächstmorgendlichen gemeinsamen Sitzung begrüßten Martina Goerg als Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Werner Heuser als Vorsitzender des Technischen Ausschusses sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bayrischer Rohtongruben, Rolf Krawczyk und BKR-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann die Gäste und begleiteten bei der Abhandlung der Tagesordnung Referenten und Ausschussmitglieder mit fachlichen Beiträgen in den jeweils anschließenden Diskussionen.

Breiten Raum nahm der Fachbeitrag über den Verkehrswert von Lagerstätten ein. Referent Rechtsanwalt Dr. Bardenhagen, ausgewiesener Rechtsexperte auf dem Gebiet der Rohstoffgewinnung sowie der Wertermittlung von Rohstoffen von der Kanzlei Seufert & Kollegen aus München, behandelte ausführlich den Aspekt der Wertermittlung von nicht geförderten Rohstoffen und betrachtete die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln und vergleichend mit der Bewertung anderer Wirtschaftsgüter. Ein eigehender Meinungsaustausch zu diesem Thema brachte die Einschätzung der hohen Problematik von Bewertungsfragen zusätzlich zum Ausdruck.


Im praktischen Versuch sichern Teilnehmer Ladungen auf Modellen.

Ein immer wieder beliebtes Thema in Theorie und Praxis bei der Massengüterversendung ist die Sicherung der Ladung. Der Vortrag von Diplom-Ingenieur Jochen Drescher von der Gebrüder Dorfner GmbH & Co. KG in Hirschau gab einen Überblick über die maßgeblichen Vorschriften und brachte eindringlich und praxisnah alle Aspekte des Dauerthemas Ladungssicherung im wahrsten Sinne auf den Tisch und führte anschaulich die Notwendigkeit ordentlicher Sicherungsmaßnahmen an Hand von Ladungs-Sicherungs-Modellen, die die Sitzungsteilnehmer in Gruppenarbeit selbst zusammengestellt hatten, vor Augen.

Zu Problemen und Fragen im Zusammenhang mit der Energiesteuererstattung und der Einstufung von Ton als Industriemineral machten Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann und Vorsitzende Martina Goerg fachliche Ausführungen, die in der Diskussionsrunde eine weitere Vertiefung erfuhren. Die neuesten Entwicklungen zum Dauerthema REACH trug abschließend Dr. Schlotmann vom Bundesverband Keramische Rohstoffe vor.


Ponholz-Geschäftsführer Rolf Krawczyk führt durch die Tongrube. - Am Schamottebrennofen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigten die Ausschüsse Tongrube und Tagesanlagen mit Schamottöfen und Mahlanlagen der Mitgliedsfirma Rohstoffgesellschaft mbh Ponholz in Maxhütte-Haidhof.

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Aktion des Bundesverbands „Die Jungen Unternehmer"
Seitenwechsel - Unternehmer für einen Tag
Pressemitteilung / 18. September 2008

Mülheim-Kärlich, 05. September 2008. Im Rahmen der Aktion der Jungen Unternehmer – BJU „Seitenwechsel! – Unternehmer für einen Tag“ hatte Geschäftsführer Wolfgang Mannheim den Bundestagsabgeordnete Josef Winkler (Bündnis 90/Die Grünen) eingeladen, einen Tag im Unternehmen zu verbringen um sich durch eigene Anschauung und die Diskussion mit Geschäftsführung, Betriebsleitung und den Mitarbeitern einen Eindruck vom Unternehmen und dessen wirtschaftlichen Abläufen zu verschaffen. Im Gegensatz zu anderen angesprochenen Bundespolitikern - bspw. der SPD – war MdB Winkler spontan dazu bereit und sagte zu. Die bundesweite Aktion findet bereits zum zweiten Mal statt. Ziel ist es, den inhaltlichen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft zu intensivieren.



Das 1867 gegründete Familienunternehmen betreibt in vierter und fünfter Generation Tonbergbau und Rohstoffveredlung. Zur Einführung in das Thema sah sich MdB Winkler gemeinsam mit Geschäftsführer Wolfgang Mannheim, dem persönlich haftenden Gesellschafter Dr. Dieter Mannheim und dem Betriebsleiter Manfred Marschall, einen Dokumentarfilm über die Geschichte und die heutige Bedeutung des Tonbergbaus im Rheinland an. In einer ersten Diskussion wurden die Themen, die dem energieintensiven Unternehmen besonders am Herzen liegen erörtert, wie bspw. die Entwicklung der Energiekosten, die Gewerbesteuer sowie die immer wieder neu diskutierte Wiedereinführung der Vermögensteuer. Darüber hinaus wurde dem Gast die Bedeutung des Einsatzes von Leiharbeitern in einem wetterabhängigen Saisonbetrieb wie KTS es ist, dargelegt, sowie die Bedeutung des Themas Kündigungsschutz. Daran an schloß sich eine Besichtigung des Abbaubetriebs und der Rekultivierungs- und Renaturierungsflächen, für deren Anlegung das Unternehmen mehrere Umweltpreise erhalten hat. Hierbei wurden das Thema der Bewertung von Grundbesitz (Einheitswerte versus Verkehrswerte) sowie die Bedeutung des für ein Bergbauunternehmen unverzichtbaren Bundesberggesetzes erörtert.

Nach einem Imbiß ging es in die weitere Diskussion, in die sich auch der BJU-Landesvorsitzende Rheinland-Kurpfalz-Saarland Dirk K. Runzheimer einbrachte. Anschließend erfolgte eine Besichtigung des Weiterverarbeitungsbetriebs am Rhein, in dem KTS eine breite Palette von Werkstoffen und Halbfertigerzeugnissen insbesondere für die keramische und die Feuerfestindustrie, aber auch für die Gießereihilfsstoffindustrie, für die chemische und die Heilmittelindustrie herstellt. Auch hierbei hatte MdB Winkler Gelegenheit mit Mitarbeitern des Unternehmens ins Gespräch zu kommen. Der Tag schloß mit einem Pressefoto. MdB Winkler und die Vertreter von KTS waren sich einig, daß derartige Aktionen für das gegenseitige Verständnis förderlich sind und hoffentlich noch viele MdB-Kollegen zur Teilnahme an einem Seitenwechsel bereit sein werden.

„Die Jungen Unternehmer – BJU“ sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens. Sie haben mindestens zehn Beschäftigte und/oder eine Million Euro Jahresumsatz sowie einen Eintrag in Handelsregister oder Handwerksrolle. Die derzeit rund 1.500 Mitglieder erwirtschaften insgesamt einen Jahresumsatz von zirka 28 Milliarden Euro und beschäftigen rund 180.000 fest angestellte Mitarbeiter.

BJU Regionalkreis Mittelrhein
Vorstandsmitglied Wolfgang Mannheim
KTS - Kärlicher Ton- und Schamottewerke
Mannheim & Co. KG
Tel.: 02630-94410
E-Mail: kts@kts-kg.de

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Dorfner veredelt sich selbst
„Top 100"-Gütesiegel für innovatives Unternehmen aus Hirschau
Pressemitteilung / 22. Juli 2008

Hirschau. Die Gebrüder Dorfner GmbH & Co. Kaolin- und Kristallquarzsand-Werke KG gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Sie überzeugte bei der 16. Auflage des renommierten Unternehmensvergleichs „Top 100" mit ihrem systematischen, gut durchdachten und entsprechend erfolgreichen Innovationsmanagement.

Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, zeichnete das oberpfälzische Unternehmen am letzen Freitag bei einem Festakt im Düsseldorfer Meilenwerk mit dem begehrten „Top 100"-Gütesiegel aus. Der Mentor des Mittelstandsprojektes würdigte damit die Leistung der Gebrüder Dorfner GmbH in den fünf zentralen Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management", „Innovationsklima", „Innovative Prozesse und Organisation", „Innovationsmarketing" sowie „Innovationserfolg". Im Bereich „Innovationsmarketing" gelang der Firma sogar der Sprung in die Riege der besten zehn Teilnehmer.

Ausgezeichnet wurde Dorfner vor allem für ein Innovationsmarketing mit Vorbildcharakter. Vor jeder Produktentwicklung werden Marktchancen genau analysiert und bei der Einführung neuer Produkte ist der Weg von der Idee bis zur Innovation einfach und klar geregelt. Diese unkomplizierte Umsetzung ist durch eine enge Zusammenarbeit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie der Marketingabteilung möglich, die in Personalunion von Dr. Oliver Kaltenecker geleitet werden. „F&E und Marketing sind bei uns in enger Verbindung und haben sich als starkes Paar erwiesen. Auch dies begründet unseren Innovationserfolg", so Geschäftsführer Heinz-Hermann Klein. Der enge Kontakt zu Kunden ist ein weiteres Erfolgsrezept der Gebrüder Dorfner GmbH & Co. KG. Neuerungen werden beispielsweise von den Chemikern des Unternehmens unter Praxisbeüingungen getestet. Erst nach der Freigabe durch mindestens drei Pilotkunden erfolgt die Markteinführung.

Alle 100 in diesem Jahr ausgezeichneten Unternehmen werden in dem von Lothar Späth herausgegebenen Buch „Top 100 - Die 100 innovativsten Unternehmen Im Mittelstand" präsentiert.

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Molche, Wege und Forst sind Themen
WBB Fuchs legt Umweltbericht vor
Pressemitteilung / 11. Juli 2008

Das Ransbach-Baumbacher WBB Fuchs Tonbergbauunternehmen bleibt weiter ein Vorbild in Sachen Umweltschutz. Zum neunten Mal in Folge hat die Firma jetzt einen ausführlichen Umweltbericht vorgelegt. Die Rekultivierung stillgelegter Gruben, der Gewässerschutz, der Arten- und Biotopschutz sowie die Zusammenarbeit mit den Forstbehörden sind die Schwerpunkte im Umweltbericht des Unternehmens.

Das erste Exemplar des Berichtes 2007 hat der Geschäftsführer der Tonbergbau-Firma, Frank Schäfer, in diesem Jahr an den Geschäftsführer des Bundesverbandes Keramische Rohstoffe im Koblenz, Dr. Matthias Schlotmann, übergeben. Dieser betonte, dass der Bericht in der ganzen Rohstoffindustrie Deutschlands seinesgleichen sucht. Hinter der Arbeit der WBB Fuchs GmbH stehe das Bewusstsein, dass der für das tägliche Leben unbedingt erforderliche Rohstoffabbau stets in größtmöglichem Einklang mit der Natur stattfinden muss, so Schlotmann. Er dankte insbesondere dem Redaktionsleam - Saskia Pistorius, Gerd Klemmer, Burkhard Töllers und Dr. Withold Groborz - für den vorbildlichen Bericht mit einem breiten Themenspektrum.

So beschreibt Klemmer die Verfüllung des Tagebaues „Guter Trunk - Marie" bei Oberdreis (VG Puderbach). Dort soll ein Fotovoltaik-Park entstehen. Zudem geht er auf die Rekultivierung des Tagebaues „Straubinger" bei Moschheim ein, wo kürzlich Wanderwege gebaut wurden. In der benachbarten Grube „Petschmorgen" wurden sogar Ruhebänke aufgestellt. In Eisenberg in der Pfalz wurden die beim Bau einer Ortsumgehung anfallenden Überschussmassen für Rekultivierungszwecke genutzt. In der Pfalz wurde zudem ein nicht mehr benötigter Förderturm ressourcensparend abgebaut und über einem anderen Schacht wieder aufgebaut, wovon Burkhard Töllers berichtet.

Im Lahn-Dill-Gebiet betreibt WBB Fuchs drei Tagebaue, die über einen umweltfreundlichen Weg verbunden wurden. Wie Dr. Withold Groborz berichtet, werden für die Trasse, die nicht mehr die Ortschaften Holzhausen, Ulm und Allendorf berührt und erheblich kürzer (statt 12 nur noch 1.2 Kilometer) und damit auch klimafreundicher ist, in Einvernehmen mit den Förstern vorhandene Waldwege genutzt.

Über die Rolle von Kammmolch und Co. im Genehmigungsverfahren einer Kaolingrube in Sachsen und die gute Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen berichten die Gastautoren Steffen Teufert und Frank Hübner, und die Gastautorin und WZ-Redakteurin Camilla Härtewig beschreibt, wie WBB Fuchs den Wirgeser Forstleuten mit Platz in einer Tongrube zur Errichtung eines Nassholzlagers aushilft. In diesem werden vom Sturm „Kyrill" gefällte Bäume gelagert.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass der Tonabbau stets so umweltschonend wie möglich zu erfolgen hat", betonte Schäfer bei der Vorstellung des Berichts. „Natur- und Umweltschutz genießen während des Abbaus und der Folgenutzung bei uns einen hohen Stellenwert. Selbstverständlich ist die Gewinnung mineralischer Rohstoffe, die uns im Alltag m Form unterschiedlicher Produkte begegnen, natürlich ein wirtschaftlicher Faktor und ein wichtiger Arbeitgeber", so der Geschäftsführer. (Westerwälder Zeitung, Markus Müller).

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Erstmalig wieder in gedruckter Form
Geschäftsbericht des BKR für 2007/08 erschienen
Pressemitteilung / 4. Juni 2008

Der Geschäftsbericht 2007 / 2008 des BKR ist – erstmalig wieder - in gedruckter Form erschienen.

Der Geschäftsbericht hat ein grafisch ansprechendes Layout und fasst die geleistete Arbeit unseres Verbandes kurz zusammen. Daneben geben wir einen Ausblick auf Themen und Trends, die uns in 2008 und 2009 erwarten.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne gedruckte Exemplare unseres Geschäftsberichts zu. Nachfolgend stellen wir den Bericht als PDF-Datei zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer

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