Aktuelle Infos

Schwerpunkt Rekultivierung
Neue TonLeiter erschienen
Pressemitteilung / 20. März 2009

Neu erschienen ist die Informationsschrift der Arbeitsgemeinschaft Westerwald Ton "Die Tonleiter", Ausgabe Nr. 16, auch liegt ein weiteres Tonleiter-ABC Nr. 16 bei. Die Themenschwerpunkte sind hier die Rekultivierung im Tonbergbau und die unternehmerische Verantwortung.

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Weltweit größtes Klebsandvorkommen
Mitgliedsfirma EKW im Südwestrundfunk SWR
Pressemitteilung / 8. Januar 2009

In einem Sendebeitrag „Made in Rheinland-Pfalz“ berichtete der Südwestrundfunk SWR am 23. Dezember 2008 u.a. über die BKR-Mitgliedsfirma EKW GmbH in Eisenberg:

"In Eisenberg liegt das größte Klebsandvorkommen der Welt. Klebsand, ein verwittertes Tonprodukt, ist der beste Rohstoff für Feuerfestmaterialien. Überall auf der Welt, wo Metalle verarbeitet werden kommt deshalb auch der Sand der „Eisenberger Klebsandwerke EKW“ zum Einsatz, inzwischen in immer mehr feuerfesten Betonmischungen, die mit wissenschaftlichem Aufwand an die Bedürfnisse der eisen- und stahlproduzierenden Industrie angepasst werden.

Unter dem Klebsand lagert in Eisenberg Ton – hochwertiger Ton mit weltweit fast einzigartiger Qualität. So wertvoll, dass er als natürlicher Farbstoff zum Färben von Dachziegeln verwendet wird.

Mehr über EKW finden Sie in unserer Seite Firmenportrais / EKW.

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WBB Fuchs legte den neunten Umweltbericht vor
Bei Tonabbau die Natur geschützt
Pressemitteilung / 17. Dezember 2008

RANSBACH-BAUMBACH. Die Rekultivierung stillgelegter Gruben, der Gewässerschutz, der Arten- und Biotopschutz sowie die Zusammenarbeit mit den Forstbehörden sind die Schwerpunkte im neunten Umweltbericht des Ransbach-Baumbacher Unternehmens WBB Fuchs. Das erste Exemplar des Berichtes 2007 hat der Geschäftsführer der Tonbergbau-Firma, Frank Schäfer, in diesem Jahr an den Geschäftsführer des Bundesverbandes Keramische Rohstoffe in Koblenz, Dr. Matthias Schlotmann, übergeben. Dieser betonte, dass der Bericht in der ganzen Rohstoffindustrie Deutschlands seinesgleichen sucht. Hinter der Arbeit der WBB Fuchs GmbH stehe das Bewusstsein, dass der für das tägliche Leben unbedingt erforderliche Rohstoffabbau stets in größtmöglichem Einklang mit der Natur stattfinden muss, so Schlotmann. Er dankte insbesondere dem Redaktionsteam Saskia Pistorius, Gerd Klemmer, Burkhard Töllers und Dr. Withold Groborz für den vorbildlichen Bericht mit einem breiten Themenspektrum.

So beschreibt Klemmer die Verfügung des Tagebaues „Guter Trunk-Marie" bei Oberdreis (VG Puderbach). Dort soll ein Fotovoltaik-Park entstehen. Zudem geht er auf die Rekultivierung des Tagebaues „Straubinger" bei Moschheim ein, wo kürzlich Wanderwege gebaut wurden. In der benachbarten Grube „Petschmorgen" wurden sogar Ruhebänke aufgestellt. In Eisenberg in der Pfalz wurden die beim Bau einer Ortsumgehung anfallenden Überschussmassen für Rekultivierungszwecke genutzt.
In der Pfalz wurde zudem ein nicht mehr benötigter Förderturm ressourcensparend ab- und über einem anderen Schacht wieder aufgebaut, wovon Burkhard Töllers berichtet. Im Land-Dill-Gebiet betreibt WBB Fuchs drei Tagebaue, die über einen umweltfreundlichen Weg verbunden wurden. Wie Dr. Withold Groborz berichtet, werden für die Trasse, die nicht mehr die Ortschaften Holzhausen, Ulm und Allendorf berührt und erheblich kürzer (statt 12 nur noch 1,2 Kilome¬ter) und damit auch klimafreundlicher ist, in Einvernehmen mit den Förstern vorhandene Waldwege genutzt.

Über die Rolle von Kammmolch und Co. im Genehmigungsverfahren einer Kaolingrube in Sachsen und die gute Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen berichten die Gastautoren Steffen Teufert und Frank Hübner. Und die Gastautorin und WZ-Redakteurin Camilla Härtewig beschreibt, wie WBB Fuchs den Wirgeser Forstleuten mit Platz in einer Tongrube zur Errichtung eines Nassholzlagers aushilft. In diesem werden vom Sturm „Kyrill" gefällte Bäume gelagert.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass der Tonabbau stets so umweltschonend wie möglich zu erfolgen hat", betonte Schäfer bei der Vorstellung des Berichts. „Natur- und Umweltschutz genießen während des Abbaus und der Folgenutzung bei uns einen hohen Stellenwert. Selbstverständlich ist die Gewinnung mineralischer Rohstoffe, die uns im Alltag in Form unterschiedlicher Produkte begegnen, naürlich ein wirtschaftlicher Faktor und ein wichtiger Arbeitgeber", so der Geschäftsführer. (Markus Müller, Westerwälder Zeitung)


Dr. Matthias Schlotmann (2. von links) und Frank Schäfer (2. von rechts) informierten sich direkt beim Redaktionsteam mit Saskia Pistorius, Gerd Klemmer (links) und Dr. Withold Groborz über den Umweltbericht.

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Infoschrift der Arbeitsgemeinschaft WW-Ton e.V.
Neue TonLeiter erschienen
Pressemitteilung / 2. Dezember 2008

Neu erschienen ist die Informationsschrift der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. auch liegt ein weiteres Tonleiter-ABC bei.

Dr. Mathias Schlotmann

Tonleiter 15 als PDF anschauen

Tonleiter-ABC 15 als PDF anschauen

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Leuchtturmprojekte werden weitergeführt
Stephan Schmidt Gruppe und Regionale Schule Salz aktiv im Umweltschutz
Pressemitteilung / 11. November 2008

Langendernbach/Salz. Im vergangenen Jahr erreichte die Stephan Schmidt Gruppe die Information, dass der Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden (BBS) und der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) ihre mit einer gemeinsamen Erklärung zur Rohstoffnutzung in Deutschland begonnene Zusammenarbeit durch sogenannte „Leuchtturmprojekte“ weiterführen und vertiefen wollen. Die Devise bei diesen Projekten lautet „Kooperation statt Konfrontation“! Die Beteiligung an diesen Leuchtturmprojekten war für die Stephan Schmidt Gruppe als EMAS-zertifiziertes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit, denn der Umweltschutz war schon immer Bestandteil der Unternehmenskultur. Dies erkennt man nicht zuletzt daran, dass die Stephan Schmidt Gruppe an ihren wichtigsten Standorten seit dem Jahr 2000 nach EMAS sowie DIN 14001 zertifiziert ist. EMAS ist die Abkürzung für Eco-Management and Audit-Scheme (Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung). Es basiert auf der EG-Verordnung 761/2001 und hat das Ziel, die von einem Betrieb ausgehenden Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern. Die Teilnahme an EMAS ist freiwillig, die Einhaltung der Verordnung ist dann aber zwingend erforderlich. Ob ein Betrieb die Anforderungen der Verordnung einhält, wird von einem zugelassenen Umweltgutachter überprüft (Umweltgutachter sind öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige). Zu erkennen sind EMAS-validierte Firmen am EMAS-Logo.

Konkret entschied man sich, den Schutz der Wildbienen und Wespen zu verbessern. Weltweit gibt es ca. 30.000 verschiedene Bienenarten. In Deutschland sind es immerhin ca. 550. Leider finden diese in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft immer weniger Lebensraum. Diesen Lebensraum galt es nun zu schaffen. Sehr schnell kam die Idee auf, das Projekt unter Beteiligung einer Schule zu verwirklichen. Die Wahl fiel auf die Regionale Schule Salz, da sich diese in unmittelbarer Nachbarschaft eines Grubenbetriebs der Stephan Schmidt Gruppe befindet. Herr Kremer, der Rektor der Schule, war von dieser Idee schnell begeistert und stellte in Windeseile ein Projektteam in der Schule zusammen. Mit fachkundiger Unterstützung durch Herrn Hoffmann (NABU) wurden zwei Nisthilfen entworfen, die den Wildbienen und Insekten einen Lebensraum schaffen sollten. Gefertigt wurden die Nisthilfen durch die Schüler im Rahmen des Werkkundeunterrichtes. Selbstverständlich wurden bei den Nisthilfen auch die Rohstoffe Ton und Lehm in Form von Dachziegeln, Blockziegeln, Lehm sowie Lehmziegeln verwendet. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen sowohl die Wildbienen als auch der Rohstoff Ton sich auch im Unterricht der Schüler wiederfinden. Damit wird die Forderung des BBS und des NABU „Kooperation statt Konfrontation“ wieder aufgegriffen. Die Schüler lernen dann die Bedeutung des Naturschutzes und der Rohstoffgewinnung kennen - und dass beides durchaus vereinbar ist! Wenn so viele Beteiligte so intensiv an einem Projekt arbeiten, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis es erfolgreich beendet wird. Und so wurden im September und Oktober beide Nisthilfen aufgestellt.



Bild: v. l. n. r. Reiner Schmidt Umweltmanagementbeauftragter der Stephan Schmidt KG, Schüler mit ihrem Werklehrer Herrn Meder, Schüler mit der Projektleiterin der Schule, Frau Kreß, Herr Hoffmann (NABU), Bernhard Noll, Betriebsleiter der Grube Salz (Stephan Schmidt KG).

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