Aktuelle Infos

Aus der Grube in den Ofen
Erfolgreicher Start der Tonausstellung in Berlin
Pressemitteilung / 29. September 2010

Künstlerische zeitgenössische Keramik aus dem Westerwald in Kombination mit interessanten Informationen rund um das Thema Ton und Tongewinnung: Unter dem Motto „Aus der Grube in den Ofen“ wurde in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin eine bislang einzigartige Ausstellung eröffnet.



Die Region Westerwald präsentierte sich hier als ökonomisch aufstrebende Region, in der Ton seit Jahrmillion und Keramik seit Jahrhunderten zu Hause sind. Die Bedeutung der Keramik als entscheidender regionaler Wirtschafts-Faktor ist immens: Sorgen Keramik und Metall doch in rund 220 Unternehmen für 20.500 Arbeitsplätze!

Zur Ausstellungseröffnung informierte Herr Dr. Friedrich Häfner, Leitender Geologiedirektor des Landesamtes für Geologie und Bergbau in Mainz, ca. 400 begeisterte Gäste aus Politik, Bundesbehörden, Hochschulen und Verbänden über das Erlebnis Ton mit seinen vielfältigen (Gestaltungs-)Möglichkeiten.

Das Thema Kreativität und Ton konnte Frau Monika Gass, Museumsleiterin des Keramikmuseums Westerwald, in ihren anschließenden Ausführungen geradezu ideal aufgreifen: So präsentierte sie den interessierten Besuchern der Ausstellungs-Eröffnung eine Welt künstlerisch auf höchstem Niveau verarbeiteter Keramik, attraktiv in Szene gesetzt von bedeutenden, überregional bekannten Künstlern.

Eine Vielzahl ausgewählter Exponate vermittelte dem Betrachter einen umfassenden Überblick über die Vielseitigkeit der Keramik - von ihrer ursprünglichsten Form bis hin zum einzigartigen Ton-Kunstwerk. Aber auch Details zur effektiven Gewinnung und Zusammensetzung des Bodenschatzes Westerwälder Ton, seiner Verarbeitung und der Vielfalt an keramischen Produkten, die aus Ton erzeugt werden können, durften bei der Ausstellung selbstverständlich nicht fehlen.

Eine fortschrittliche Branche mit hohem Erfolgspotenzial:
Nicht umsonst hat die Landesregierung das Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoffe ins Leben gerufen. Hierdurch sollen die Ziele der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik im Hinblick auf eine Stärkung der regionalen mittelständischen Wirtschaftsstruktur sowie die Förderung regionalspezifischer Wachstumsbranchen und Netzwerkstrukturen konsequent umgesetzt werden.

Eine Bündelung sämtlicher Einrichtungen dieses Teilbereiches zu einem Kompetenzverbund von europäischem Rang dürfte hier zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Initiatoren der Präsentation sind mehrere Unternehmen der Tonindustrie, das Keramikmuseum Westerwald, der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. sowie das Landesamt für Geologie und Bergbau.

Die hochaktuelle Ausstellung „Aus der Grube in den Ofen“ soll in den nächsten Monaten im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen gezeigt werden. Auch hier darf mit einer Vielzahl interessierter Besucher gerechnet werden.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer des BKRI
www.bkri.org
info@bkri.org

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Goerg & Schneider investiert
Neue Tunneltrockenanlage
Pressemitteilung / 16. September 2010

Zur offiziellen Inbetriebnahme der neuen Tunneltrockenanlage hatte der Westerwälder Tonbergbaubetrieb Goerg & Schneider, Mitglied im Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V., Schamottekunden und die am Bau beteiligten Unternehmen eingeladen.



Während der Veranstaltung konnten auch die weiteren investiven Maßnahmen wie der Tonreiniger, neuer Batzenabschneider sowie die neue Rhewum-Siebanlage besichtigt werden.

Alle diese Investitionsmaßnahmen tragen zur weiteren Qualitätssteigerung der Schamotte wie Gleichmäßigkeit und Zuverlässigkeit der Schamotte bei. Dies wird den Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen noch mehr Fertigungssicherheit mit dem Einsatz der Schamotten bieten.

Dieser ersten Investitionsstufe im Geschäftsfeld Schamotte wird bereit 2011 der nächste Schritt, der Austausch sämtlicher Tunnelofenwagen folgen.

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Unternehmerreise des BKRI nach China
Interessenaustausch im Reich der Mitte
Pressemitteilung / 5. August 2010

19 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Keramische Rohstoffe, Industrieminerale sowie Logistik nutzten im Mai 2010 die Gelegenheit, das Reich der Mitte bei einem In-formationsaustausch mit Fachvertretern direkt vor Ort kennen zu lernen. Die Zielsetzung der Reise bestand hierbei unter anderem darin, Mitgliedern des BKRI den Kontakt zur chinesischen Keramik-Industrie zu ermöglichen. Von Anfang an wurde die Gruppe durch ein erfahrenes Berater-Team kompetent begleitet.



Von der ersten Station, dem pulsierenden Hong Kong, aus ging es zunächst mit dem Zug nach Guangzhou (Canton), einer Stadt, die eine faszinierende Mischung aus „Mega-City“ (15 Millionen Einwohner!) und innovativem Industriezentrum in sich vereint. Hier stand am nächsten Tag ein umfangreiches Informations- und Besichtigungs-Programm auf der Agenda: So erhielt die Gruppe bei einem Besuch der SHAN SHUE Raw Materials Factory einen informativen Überblick über die Rohstoff- Förderung sowie –Aufbereitung in dieser Region. Im Gegensatz zu den deutschen, großräumigen Rohstoff-Vorkommen existiert hier eine Vielzahl relativ kleiner Gruben. Diese liefern auch nicht ohne weiteres Rohstoffe in der gewünschten Form. Um die benötigte Qualität zu erzielen, muss der Rohstoff vielmehr in Filterpressen aufbereitet werden. Die Region ist Zentrum intensiver Bautätigkeit. Hierbei präsentiert sich die Fliesenindustrie in China als eine der größten Industriezweige überhaupt. Bei einer Besichtigung der HUADU Area Tongruben erhielt die Gruppe einen ersten Einblick in für China typische Förderungsmaßnahmen. An dieser Stelle wurde dem Besucher bereits die hohe Relevanz der Umweltproblematik in China verdeutlicht: So gilt hier nicht nur die Trinkwasser-Versorgung, sondern auch die Bereit-stellung sonstiger Umweltressourcen als äußerst schwierig.



Als High-Tech-Region profitiert das Reich der Mitte mehr denn je von einer rasanten, positiven Wirtschaftsentwicklung. Eine besondere Bedeutung kommt hier der Fliesenindustrie zu. Wie sieht die Situation in der chinesischen Keramikindustrie aus? Dieser Frage gingen die Teilnehmer bei einem Treffen mit dem Keramikverband Guangdong (Guangdong Ceramics Association) am Folgetag nach. Herr Generalsekretär Chen Zhen Guang ließ es sich nicht nehmen, den Besuchern persönlich einen Überblick über die dortige Verbandsarbeit sowie die Branche zu vermitteln. Die Mitglieder erfuhren viel Interessantes nicht nur über die Fliesenindustrie Chinas im Allgemeinen, sondern auch über die dortige Verbandsarbeit im Besonderen. Der Austausch mit dem Vorstand des Verbandes verdeutlichte, dass die Arbeit beider Verbände die gleichen Zielsetzungen verfolgt und sich hier durchaus positive Überschneidungspunkte ergeben.

Für die industrielle Produktion werden 60 Millionen Tonnen Rohstoffe benötigt, hiervon entfallen allein auf Kaolin und Tone 30%. Werden in Deutschland pro Jahr lediglich 60 Millionen Quadratmeter Fliesen produziert, so sind dies in China 6 Milliarden Quadratmeter jährlich. Die enorme Bedeutung der Branche zeigt sich zudem in der hohen Anzahl der in diesem Bereich beruflich tätigen Menschen: So gibt es in China in diesem Sektor 1 Millionen Mitarbeiter, davon allein ca. 1/3 in der Provinz Guangdong. Bezüglich der Struktur der Unternehmen geht die Entwicklung hin zu kleinen bis mittelständigen, privat geführten Unternehmen. Allein in Guangdong existieren 5.000 bis 6.000 solcher Betriebe.
Der abwechslungsreiche Besichtigungs-Tag wurde durch einen Besuch des Firmengeländes des zweitgrößten Fliesenhersteller Chinas, der Firma New Pearl Ceramics Group in Foshan abgerundet.

Der folgende Tag begann mit einem Treffen der Delegation mit der AHK German Industry & Commerce Greater China in Guandong. Ihr Geschäftsführer, Herr Jens Hildebrandt, stellte kurz die historische Entwicklung der Region dar und informierte dann detailliert über die ökonomische Situation sowie die hohe Rechtssicherheit für Investoren. Die dortige Außenhandelskammer ist als Repräsentant der deutschen Industrie erste Anlaufstelle für Interessenten und steht insbesondere deutschen Firmen, die sich in Guangdong engagieren möchten, kompetent mit Rat und Tat zur Seite.
Derzeit sind ca. 3.600 deutsche Firmen in China tätig, hiervon ein Großteil im Gebiet Shanghai. Guangdong ist innovativer Standort von ca. 8% der in China ansässigen, deutschen Firmen.

Das im Anschluss daran stattfindende Treffen mit dem Präsidenten des chinesischen Keramikverbands (der CCIA China Ceramic Industrial Association) vermittelte weitere detaillierte Informationen zu den Entwicklungen der Branche. Herr He Tianxiong betonte bei seinem Gespräch mit Herrn Dr. Schlotmann die positive Entwicklung des chinesischen Fliesenmarktes. Hier wurde ein weiterer Informationsaustausch nach Rückkehr in die jeweiligen Verbände vereinbart. Ein Besuch der Messe Ceramics China 2010 rundete den abwechslungsreichen Tag ab. Hier wurde einmal mehr die Dynamik der Wirtschaftsregion, bei der Energie- und Umweltthemen aktuell eine immer größere Bedeutung gewinnen, verdeutlicht. Letzt Stationen der Reise waren die ehemalige Hauptstadt Chinas, Xi’an, sowie Peking. Eine fachliche Nachbereitung ließ die Mitglieder zu dem Schluss kommen, dass China durch sein enormes Marktvolumen einerseits vielfältige Chancen, andererseits auch einige Herausforderungen bietet.

Die ereignisreiche Reise des BKRI ins Reich der Mitte endete nicht ohne wechselseitige Bekräftigung des Wunsches nach einem regelmäßig stattfindenden, intensiven Informationsaustausch. Diskutiert wird darüber hinaus die Möglichkeit, die interessanten Gespräche in näherer Zukunft bei einem Besuch der chinesischen Verbandsmitglieder in Deutschland fortzusetzen.

Matthias Schlotmann
Geschäftsführer des BKRI

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Vorstand wiedergewählt
Jahrestagung des BKRI in Köln
Pressemitteilung / 30. Juli 2010

In legendär harmonischer Stimmung verlief die zweitägige Jahrestagung des BKRI in Köln. Direkt gegenüber dem ehrwürdigen Kölner Dom war man einquartiert im Hotel Le Meridien Dom Hotel.



Bereits auf dem Begrüßungsabend im Cölner Brauhaus FRÜH am Dom konnten BKRI-Vorsitzender Walter Steiner und BKRI-Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann zahlreiche Gäste und Mitglieder begrüßen und in gemütlicher Runde bei kühlem Kölsch und deftig-kräftigen kölschen Häppchen für angenehme Athmosphäre sorgen.



Die Mitgliederversammlung am nächsten Tag im Tagungsraum "In der Teehalle" verlief erwartungsgemäß mit Vorlage und Besprechung der Tätigkeitsberichte und des Geschäftsberichts ohne Überraschungen. Auch die turnusmäßig alle zwei Jahre anstehenden Wahlen zum Vorstand konnten zügig und jeweils einstimmig durchgeführt werden. Vorsitzender bleibt Walter Steiner, ebenfalls wiedergewählt als Vertreter wurde Peter Ludwig.



Die anschließende Fachtagung brachte mit Vorträgen zu verschiedenen Themen der Branche vielfältige Informationen: Walter Steiner "60 Jahre BKRI", Michael Basten als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe "Die Baukonjunktur und weitere Herausforderungen für die Baustoffindustrie", Prof. Dr. Harald Ehses als Leiter des Landesamtes für Geologie und Bergbau "Verfüllung von Tontagebauen - Quo vadis" und als Präsident des BV der Deutschen Ziegelindustrie "Qualifizierte keramische Rohstoffe und Grobkeramik".

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand eine Domführung und ein Rundgang durch den kölnischen innerstädtischen Bereich an. Die traditionelle festliche Abendveranstaltung im Restaurant des Tagungshotels rundete die Jahrestagung des BKRI ab.

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60-jähriges Bestehen
Geschäftsbericht des BKRI für 2009 / 2010 erschienen
Pressemitteilung / 5. Mai 2010

Der diesjährige Geschäftsbericht des BKRI ist erschienen und fasst die geleistete Arbeit unseres Verbandes kurz zusammen und zeigt im Hinblick auf das 60-jährige Bestehen des Verbandes auch einige Impressionen und Informationen zur Entwicklung vom Verband feuerfeste und keramische Rohstoffe über den Bundesverband Keramische Rohstoffe zum jetzigen Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen
und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Dr. Matthias Schlotmann, Geschäftsführer

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