Aktuelle Infos

Engagement des BKRI und der Arbeitsgemeinschaft
Westerwälder Tonindustrie unterstützt die BUGA 2011
Pressemitteilung / 26. Februar 2011

Mit vereinten Kräften unterstützen und gleichzeitig die Vielseitigkeit und Schönheit von Keramik hautnah präsentieren: Diese Zielsetzung verfolgt der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. für die BUGA 2011 in Koblenz.



Zwei ehrgeizige Projekte sind aus dieser Idee entstanden, deren Fortschritt inzwischen deutliche Formen annimmt. So unterstützt die Westerwälder Tonindustrie den Themengarten „Kunst und Keramik“ innerhalb der Bundesgartenschau 2011: Bei diesem Projekt entwirft die Freiraumplanerin Christiane Alhäuser aus Quirnbach einen Garten, in dem Ton als Ausgangsmaterial jeglicher keramischer Produkte eindrucksvoll präsentiert wird. So sind in nach einer langen Entwurfs- und Ausführungsphase Wände aus Gabionen entstanden, die mit roh gebrochenem Ton befüllt wurden. Zur künstlerischen Installation der Anlage gehören neben majestätischen Spiegeln auch Sitzbänke aus liegenden Gabionen. Massive Acrylglasplatten sorgen nicht nur für echte Transparenz, sondern runden das Spektrum des Themengartens optisch äußerst reizvoll ab. Große Schautafeln zeigen neben der in Tongruben heimischen Pflanzenwelt die attraktive Vielfalt keramischer Kunst aus dem Westerwald.

Ermöglicht wurde die zeitnahe Umsetzung des „Themengartens Kunst und Keramik“ durch eine umfangreiche finanzielle sowie materielle Unterstützung der beiden Verbände: So konnte - neben größeren Lieferungen von Ton und keramischen Massen - ein Scheck in Höhe von 3.000,-- € an den Landschaftsgärtner Greenmaster Garten Thomas Pfeil übergeben werden, der unter der Anleitung von Frau Alhäuser den Garten gebaut hat. „Mit diesem Betrag konnten die weiteren Materialien, wie Gabionen, Holzdeck und Spiegel bezahlt werden.“ freut sich Frau Alhäuser.

Das zweite Projekt - als Beitrag der Stadt Höhr-Grenzhausen zur Buga 2011 – präsentiert sich ebenfalls als etwas ganz Besonderes: Denn im „Haus der keramischen Welten“, das für die Zeit der BUGA auf der Festung Ehrenbreitstein zu sehen sein wird, ist die Faszination Keramik mit allen Sinnen (be-)greifbar. Sieben engagierte Keramikerinnen und Keramiker haben sich gemeinsam mit dem Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK) aus Höhr-Grenzhausen das ehrgeizige Ziel gesetzt, sechs verschiedene Räume im Modell zu gestalten, die die große keramische Bedeutung und Vielfalt in Höhr-Grenzhausen anschaulich-künstlerisch dokumentieren. Hier werden dem Betrachter faszinierende Einblicke in Geschichte und Gegenwart der Keramikentwicklung in Höhr-Grenzhausen vermittelt werden. Besonders erwähnenswert erscheint in diesem Zusammenhang Raum 2, in dem unter dem Motto Ton in Ton – Keramik hören/fühlen das keramische Ausgangsmaterial Ton im Mittelpunkt steht. Auch dieses Projekt unterstützt die Westerwälder Tonindustrie mit Materialspenden in Form von Rohtonen und keramischen Massen.

Zwei ehrgeizige Projekte, ein gemeinsames Ziel: Mitgliedsfirmen der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. engagieren sich, um Projekte von Planern und Künstlern aus der Region zu unterstützen, die Gartenkunst und Keramische Kunst eindrucksvoll präsentieren.

Die beiden Verbände möchten sich nochmals herzlich bei folgenden Firmen bedanken, die es ermöglicht haben, dass die künstlerischen Projekte verwirklicht werden konnten: Aloys Josef Müller GmbH & Co. KG, 56425 Siershahn, Dr. Ludwig GmbH, 56235 Ransbach-Baumbach, Goerg & Schneider GmbH & Co. KG, 56425 Siershahn, SIBELCO Deutschland GmbH, 56235 Ransbach-Baumbach, Stephan Schmidt KG, 65599 Dornburg, Theodor Stephan GmbH & Co. KG Ton- und Kaolinbergbau, 57299 Burbach-Niederdresselndorf sowie Walderdorff’sche Tongruben & Herz GmbH & Co. KG, 56412 Boden.

Der Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V. (BKRI) und die Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton vertreten die fachlichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitgliedsfirmen. Dies sind solche Unternehmen, die feuerfeste und keramische Rohstoffe und/oder Industrieminerale gewinnen beziehungsweise verarbeiten. Zu den keramischen Rohstoffen und Industriemineralen gehören die Rohstoffe Bentonit, Feldspat, Kaolin, Kieselerde, Klebsand, Quarzit, Quarzsand sowie Spezialton. Diese hochwertigen Rohstoffe sind für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes von immenser Bedeutung. Tagaus, tagein ist der Mensch von Produkten und Erzeugnissen umgeben, die keramische Rohstoffe und Industrieminerale enthalten: Nicht nur in den Bereichen Keramik (Fliesen, Sanitärprodukte, Mauer- und Dachziegel) und Feinkeramik, sondern auch in der Feuerfest-, Gießerei- und Stahlindustrie und sogar in Düngemitteln werden diese Rohstoffe nutzbringend eingesetzt. Daneben finden Industrieminerale Verwendung als Füllstoffe in der Papierindustrie, in der chemischen, kosmetischen und pharmazeutischen Industrie sowie bei Farben und Lacken. Selbst in innovativen Bereichen wie der Umwelttechnik und der Automobilindustrie sind sie nicht mehr wegzudenken. Jeder einzelne Deutsche benötigt im Laufe seines Lebens im Durchschnitt mehr als 35 Tonnen dieser keramischen Rohstoffe und Industrieminerale. Diese miteinander in permanentem Austausch stehenden Industriezweige bieten vielen tausend Beschäftigten einen zukunftsträchtigen Arbeitsplatz.

Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer

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Arbeitsgemeinschaft
Neue "Tonleiter" Infoschrift mit ABC erschienen
Pressemitteilung / 26. Februar 2011

Von der Informationsbroschüre "Die Tonleiter" der Arbeitsgemeinschaft Westerwald-Ton e.V. liegt eine neue Ausgabe vor. Behandelt werden unter anderem Themen "Konjunkturelle Situation in der Tonindustrie" und "Aus den Tonlabors". Der Broschüre liegt auch ein neues Blatt des Tonleiter-ABCs bei.

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Aus der Grube in den Ofen
Neue Ausstellung im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
Pressemitteilung / 2. Februar 2011

Die gesamte Bandbreite vom Rohstoff Ton über Handwerk und Kunst bis hin zur Hightech-Keramik möchte sie aufzeigen: Die hochaktuelle Ausstellung „Aus der Grube in den Ofen“, die seit kurzem im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen zu sehen ist.



Eine erste Einführung in Ausstellung und Konzeption erfolgte bereits am 14. Januar 2011 in feierlichem Rahmen. Die Eröffnungsredner, Herr Dr. Matthias Schlotmann vom Bundesverband Keramische Rohstoffe & Industrieminerale e.V., Herr Dr. Friedrich Häfner vom Landesamt für Geologie und Bergbau, Frau Monika Gass, Leiterin des Keramikmuseums in Höhr-Grenzhausen sowie Landrat Achim Schwickert, ließen es sich hierbei nicht nehmen, die interessierten Zuhörer über Herkunft, Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Endprodukte des Rohstoffes Ton zu informieren und daneben die besondere Kompetenz des Westerwalds im Bereich Ton und Keramik hervorzuheben.

Eine Vielzahl ausgewählter Exponate verbunden mit informativen Schautafeln und erläuternden Texten vermittelt dem Betrachter einen umfassenden Überblick über die Vielseitigkeit der Keramik - von ihrer ursprünglichsten Form bis hin zum einzigartigen Ton-Kunstwerk. Aber auch Details zur effektiven Gewinnung und Zusammensetzung des Bodenschatzes Westerwälder Ton, seiner Verarbeitung und der Vielfalt an keramischen Produkten, die aus Ton erzeugt werden können, dürfen bei der Ausstellung selbstverständlich nicht fehlen. Gerade dieser anschauliche Überblick zum Thema Ton ist es, der „Aus der Grube in den Ofen“ zu einem ganz besonderen Erlebnis für Groß und Klein werden lässt. Die bislang einzigartige Ausstellung kann noch bis zum 10. April 2011 im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen besichtigt werden. Es darf mit einer Vielzahl interessierter Besucher gerechnet werden.

Dr. Matthias Schlotmann. Geschäftsführer BKRI
Gudrun Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit

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Wirtschaftsausschuss und Technischer Ausschuss
BKRI-Ausschüsse tagten gemeinsam in Neuburg a.d. Donau
Pressemitteilung / 12. Dezember 2010

Der Interessen- sowie Informationsaustausch über aktuelle Themen stand bei der diesjährigen, gemeinsamen Herbst-Sitzung von Wirtschafts- und technischem Ausschusses im Vordergrund.

Der Gastgeber der diesjährigen Tagung, Herr Manfred Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter der BKRI-Mitgliedsfirma Hoffmann Mineral GmbH, verschaffte den Teilnehmern bereits am Vorabend einen informativen Überblick über die Aktivitäten seiner Firmengruppe (Näheres hierzu unter www.hoffmannmineral.de).



Es wurden während der Sitzung u.a. folgende Tagungsordnungspunkte thematisiert:

- Aktuelle Entwicklungen auf dem Energiemarkt – Konsequenzen für die Energiebeschaffung:
Herr Dr. Hahn, Geschäftsführer der ECG Energie Consulting GmbH, Kehl-Goldscheuer hielt einen interessanten Vortrag über die aktuellen Marktentwicklungen im Sektor Strom, Erdgas und Öl. Nach Aussage des Referenten sind die Energiepreise in Deutschland im Vergleich zu denen der Nachbarländer mit am höchsten. Dieser Effekt dürfte sich seines Erachtens durch die positiven Konjunkturentwicklungen noch verschärfen. Auf Wunsch der Teilnehmer hin ist Herr Dr. Hahn gerne bereit, zu prüfen, ob sich ein gemeinsamer Energieeinkauf für die BKRI-Mitgliedsfirmen lohnen könnte.



- GisInfo-Service:
Frau Katja Schaber-Mohr, Steine und Erden Service Gesellschaft SES GmbH, Ostfildern präsentierte den Teilnehmern im Anschluss das Portal „GisInfoService.de“ der Rohstoffverbände äußerst praxisnah. Ziel des Portals ist es, den Unternehmen der Rohstoffindustrie erstmalig sämtliche verfügbaren und planungsrelevanten Geodaten für die betriebliche Rohstoffsicherung in einem Portal zur Verfügung zu stellen.

Aktuelle Themen:
Abschließend informierte BKRI Geschäftsführer Dr. Matthias Schlotmann über wichtige, aktuelle Themen:

a)K ennzeichnung von Rohstoffen – Inkrafttreten der CLP-Verordnung: Hierbei wies Herr Dr. Schlotmann darauf hin, dass die Unternehmen eine Selbsteinstufung ihrer Rohstoffe vornehmen müssen, wobei bei Quarzherstellern eine Kennzeichnung von Quarz in seiner lungengängigen Form zu erfolgen hat.
b) EU-Rohstoffinitiative: Herr Dr. Schlotmann stellte die Besonderheiten der EU-Rohstoffinitiative vor und informierte die Mitglieder darüber hinaus über den Natura 2000-Leitfaden der Europäischen Kommission.
c) BKRI-Ausbildungsinitiative:
Die BKRI-Ausbildungsinitiative befindet sich in der Entwicklung. In Kürze werden BKRI-Mitgliedsfirmen eine Vielzahl zielgruppenbezogener Marketingmaßnahmen nutzen können, um sich potenziellen Auszubildenden als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.



Im Anschluss an die interessante Sitzung erhielten die Teilnehmer nach einem Mittagessen die Möglichkeit, einen Kieselerdetagebau sowie die Aufbereitung der Firma Hofmann Mineral kennenzulernen. Eine Besichtigung der Produktion der Firma Sonax, einer Tochter der Hoffmann-Gruppe, rundete den informativen Sitzungstag ab.

Unserem Gastgeber, Herrn Hoffmann und seinen Mitarbeitern von der Firma Hoffmann Mineral gilt der besondere Dank für die äußerst interessante Präsentation seines Unternehmens sowie die hervorragende Organisation der Veranstaltung.

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Berufsinformationstag BIT 2010 in Montabaur
Pressemitteilung / 15. November 2010

Am 05.11.10 stellte die Firma Goerg & Schneider ihre Ausbildungsberufe auf dem Berufsinformationstag 2010 in Montabaur vor. Vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Goerg, fünf Auszubildende und vier Ausbilder weckte man durch Gespräche mit Eltern und Schülern sowie durch Anschauung von praktischen Versuchen das Interesse der jüngeren Generation.



Die 65 ausstellenden Unternehmen sowie die Veranstalter, die Anne-Frank- und Heinrich-Roth-Realschule plus, mit Unterstützung der Wirtschaftsjunioren, waren vom Besucheransturm überrascht. Für Goerg & Schneider bot die Veranstaltung eine gute Möglichkeit sich zu präsentieren und Perspektiven aufzuzeigen, so dass hoffentlich das Interesse der Schüler an einer Ausbildung in unserer Branche geweckt wurde.

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