Aktuelle Infos

Freiberger Studenten machen auf Rohstoffe aufmerksam
Darstellung der Geo- und Montanwissenschaften, Bedeutung der Rohstoffe
Pressemitteilung / 25. November 2006

Mit den anhängenden Unterlagen informieren wir über eine Initiative von Freiberger Studenten und Universitätsmitarbeitern, die u. a. über Homepages und Links sowie über eine bundesweite Plakataktion auf die Bedeutung von Rohstoffen und daraus hergestellter Produkte im Alltag aufmerksam machen. Verschiedene Wissenschaftliche Gesellschaften und Verbände, darunter unser Berliner Dachverband WVB, unterstützen das Vorhaben.



Die Homepage des Vereins frisep e.V. lautet:

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Zertifiziertes Familienunternehmen im Westerwald
Goerg & Schneider stolz auf über 500 unfallfreie Tage
Pressemitteilung / 17. November 2006

Seit über 500 Tagen war die Firma Goerg & Schneider GmbH & Co KG in Siershahn/Westerwald unfallfrei. Der Arbeitsschutz ist ein Schwerpunkt in der internen Organisation und bei den Prozessen bei dem nach DIN ISO 9001:2000 zertifizierten Unternehmen, in dem ca. 85 Mitarbeiter beschäftigt werden. Das Familienunternehmen gewinnt in mehreren Tontagebauen keramische und feuerfeste Tone und bereitet sie in seinem Werk in Boden zu homogenisierten Rohtonmischungen, Rohschamotten, Mahltonen und keramischen Massen auf.



Der geschäftsführende Gesellschafter Dipl.-Wirtschaftsingeni-eur Hartmut Goerg dankte den Mitarbeitern für die erfolgreiche Unfallverhütungsarbeit. Die wesentlichen Gründe für diese positive Entwicklung sieht die Geschäftsleitung einerseits in der konsequenten Verfolgung und Bearbeitung des Themas Arbeitsschutz und andererseits in dem konzentrierten und disziplinierten Verhalten der Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Wichtig ist, dass Führungskräfte und Mitarbeiter für den Arbeitsschutz sensibilisiert werden. Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Unfallverhütungsarbeit sei die kontinuierliche Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung.
Als Zeichen des Dankes überreichte die Geschäftsführung den Mitarbeitern Warn-Signalwesten für den persönlichen und privaten Gebrauch.

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Zusammenarbeit von Naturschutzbund und BV Baustoffe
Nabu und BBS ziehen an einem Strang
Pressemitteilung / 13. November 2006

Früher hat es Auseinandersetzungen gegeben, jetzt ziehen Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden vermehrt an einem Strang. „Unsere Mitgliedsverbände haben teilweise eigene Vereinbarungen zu Flora- und Faunaschutz mit Bundesländern vereinbart bzw. mit Landesverbänden des NABU. Uhus siedeln unbehelligt in noch betriebenen Steinbrüchen und ehemalige Baggerseen wurden zu ökologisch sehr wertvollen Natur-schutzgebieten umgewandelt“, sagte der Präsident des BBS, Dr.-Ing. Gernot Schaefer anlässlich des gemeinsamen Workshops von NABU und BBS. Unter dem Motto: „Rohstoffgewinnung und Naturschutz – Kooperation statt Konfrontation“ wurden heute verschiedene Kooperationsprojekte in Mannheim vorgestellt.



„Der Rohstoffabbau stellt immer einen massiven Eingriff in die Landschaft dar. Dennoch können Abbaustätten aufgrund der neu entstehenden, meist nährstoffarmen und vegetationsfreien Lebensräume, als wertvolle Ersatzbiotope für hoch spezialisierte Tier- und Pflanzenarten dienen. Diese sind vor allem selten geworden, weil die Landschaft großflächig intensiv genutzt und durch Stickstoffemissionen aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft überdüngt ist. Auch fehlt der Raum für natürliche Dynamik, wie sie ursprünglich durch Überflutungen und Erdrutsche gegeben war und so auf natürlichem Weg vergleichbare Lebensräume geschaffen hat“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

„Uns ist es wichtig, die Früchte des gemeinsamen Handels zu dokumentieren, um weiteren Umweltverbänden und Unternehmen Mut zu machen, in einen konstruktiven Dialog miteinander zu treten“, unterstrich Dr.-Ing. Schaefer. Konfrontation schade, Kooperation nütze immer beiden Seiten. Aktuelles gemeinsames Produkt von BBS und NABU sei der Flyer: „Betreiber von Steinbrüchen sichern den Lebensraum von Uhus“.

Im Jahr 2004 haben BBS, Naturschutzbund Deutschland, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt eine gemeinsame Erklärung Nachhaltige Rohstoffsicherung verabschiedet. Der heutige Workshop zieht ein Resümee der gemeinsamen Arbeit und gibt einen Ausblick auf die künftige Zusammenarbeit.

„Seit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung vor zwei Jahren hat sich vor allem auf Länderebene einiges getan. Die Erklärung hat in mehreren Bundesländern dazu beigetragen, mehr miteinander statt übereinander zu reden. Dies ist in Anbetracht der bisherigen Konflikte bereits als ein großer Erfolg zu werten“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch sieht der NABU noch große Möglichkeiten, die ehemaligen Abbaustätten stärker im Sinne des Naturschutzes und als Bestandteil eines Biotopverbundes zu sichern.

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V. vertritt mit seinen 20 Mitgliedsverbänden 5900 Betriebe. Diese produzieren mit 126.500 Mitarbeitern rund 600 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe und erwirtschaften 20,7 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, wurde bereits 1899 gegründet. Heute hat der Verband bundesweit über 400.000 Mitglieder, die in rund 1500 lokalen Gruppen organisiert und vorwiegend ehrenamtlich tätig sind.

Der BKR stellte im Rahmen der Veranstaltung seine FFH-Rahmenvereinbarung mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz vor. Die FFH-Rahmenvereinbarung des BKR wurde mit den anwesenden NABU Mitgliedern diskutiert und schließlich sehr begrüßt.

FFH-Rahmenvereinbarung des BKR

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Betriebsbesichtigung bei Goerg & Schneider
Technischer Ausschuss tagte in Wirges
Pressemitteilung / 26. Oktober 2006

Im Rahmen der Sitzung stellte sich zunächst Herr MR Stefan Wilbert als Nachfolger von Herrn MR Werner Robrecht im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz den Mitgliedern des technischen Ausschusses vor.

Mit dem Europäischen Quarzfeinstaub-Abkommen und dessen Umsetzung in die Praxis befasste sich der Vortrag des Herrn Dr. Karlheinz Guldner von der Berufsgenossenschaft der keramischen und Glas-Industrie in Würzburg. Der BKR berichtete über das Quarzfeinstaubabkommen zuletzt durch Rundschreiben 12/2006 vom 07.03.2006. Das Abkommen im Rahmen des sog. „Sozialen Dialoges" wurde für die keramische Rohstoffindustrie von unserem europäischen Dachverband IMA-Europe unterzeichnet. Das Abkommen ist kürzlich in Kraft getreten und wird jetzt in Deutschland umgesetzt werden. Die Umsetzung in Deutschland wird durch die Berufsgenossenschaften begleitet werden.


Firmenchef Hartmut Goerg begrüßt den Ausschuss. Es folgt ein Rundgang durch das Unternehmen.

Die geplante Bundesverwertungsverordnung war Gegenstand des Vortrags von Herrn RAng Dr. Kai Scholz-Solbach aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, Mainz. Der technische Ausschuss des BKR befasste sich bereits auf seiner letzten Sitzung mit diesem Thema. Herr Dr. Scholz-Solbach begleitet die Erarbeitung der Bundesverwertungsverordnung für das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz und gilt bundesweit als ausgewiesener Experte in diesem Thema. Er legte den aktuellen Sachstand dar und stand kompetent für Fragen im Rahmen der anschließenden Diskussion zur Verfügung.



In seinem Referat "Projekt Laubfrosch" berichtete Herrn Dipl.-Geograph Elmar Schmidt, Büro für Ökologie, Faunistik und Umweltplanung aus Bonn über den aktuellen Stand des Naturschutzprojekts Laubfrosch. Der BKR begleitet das Laubfroschprojekt seit vielen Jahren, viele BKR-Mitgliedsfirmen haben durch engagierte Aktivitäten zum großen Erfolg des Projektes beigetragen. Herr Schmidt berichtete hierüber.



Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand eine Betriebsbesichtigung von Tonaufbereitung, Mahlanlage und Schamotteproduktion der BKR-Mitgliedsfirma Goerg & Schneider GmbH & Co. KG in Boden statt. Firmenchef Hartmut Goerg führte durch die verschiedenen Abteilungen des Betriebes und machte zu den Produktionsabläufen und zum Unternehmen selbst interessante Ausführungen. Der Ausschuss bedankte sich herzlich für die freundliche Aufnahme und die aufschlussreiche Führung.

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Paläontologischer Fund bei den Kettiger Thonwerken
Eiszeitlicher Mammutstoßzahn in Tongrube gefunden
Pressemitteilung / 11. August 2006

In der über hundertjährigen Geschichte der Firma Kettiger Thonwerke mit Tongruben in Grafschaft-Ringen und Lantershofen ist so etwas noch nicht vorgekommen: In der bis zu zehn Meter starken Abraumüberdeckung über dem Ton fanden LKW-Fahrer Peter Zorn und Baggerführer Karl Herrmann einen ca. 1 Meter langen und 80 Millimeter starken Stoßzahn eines Mammuts. Das Mammut, eine Gattung ausgestorbener Elefanten, lebte in und kurz vor der letzten Eiszeit und starb vor ca. 10.000 Jahren aus unbekanntem Grunde aus. Mit zahlreiche Höhlenmalereien haben Menschen dargestellt, dass das damals häufig vorkommende Wollhaarmammut zu den Jagdtieren des späteiszeitlichen Menschen gehörte.


Grubenmeister Fritz Breuer und Mitarbeiter
Peter Zorn (rechts) präsentieren den seltenen Fund.


Thonwerke-Chef Thomas Schaaf freute sich über den in hiesiger Gegend doch relativ seltenen Fund, der allerdings nach Aussage des Leiters des Paläontologischen Instituts der Universität Bonn, Prof. Dr. W. v. Koenigswald, auch wegen der Vielzahl solcher Funde keine paläontologische Besonderheit darstellt. Nach Koenigswald handelt es sich um den Stoßzahn eines weiblichen Mammuts, was sich an der Form erkennen lässt.

Gefunden wurde der Mammutzahn in der wohl pleistozänen, grünlichgrauen bis gelblichbraunen Gehängeschutt- und Lößlehm-Überdeckung des Tones in den Tongrube „Rudolf“ in Ringen. Als Pleistozän, früher auch Diluvium oder Eiszeitalter genannt, bezeichnet man die erdgeschichtliche Zeit von vor etwa 1,8 Millionen Jahren bis etwa 10.000 Jahre vor Chr.



Informiert vom Fund wurden auch Gemeinde- und Kreisverwaltung sowie das zuständige Landesdenkmalamt, das in den nächsten Tagen weitere Untersuchen anstellen will. Mit einer Störung des Bergbaubetriebes wird jedoch nicht gerechnet, wohl auch deswegen, weil der Stoßzahn in mehr als hundert Jahren Tongrubenbetrieb der einzige Fund dieser Art ist und weitere Anschlussfunde nicht zu erwarten sind.

Siehe auch www.kettiger.de

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