Aktuelle Infos

Tonbergbaugeschichte vom Spaten bis zum Tagebau
20 Jahre Tonbergbauverein
Pressemitteilung / 16. März 2008

Der Tonbergbauverein Westerwald, vielen besser durch das Tonbergbaumuseum in Siershahn bekannt, feierte unlängst sein 20-jähriges Bestehen. Mit dem Ziel, die Schachtanlage „Gute Hoffnung" in Siershahn zu übernehmen und zu erhalten, gründeten einige Westerwälder Enthusiasten den Verein in November 1987. Das Museum, neben dem Förderschacht der „Guten Hoffnung" errichtet, wurde 1992 eröffnet und erfreut sich seitdem ständig steigender Beliebtheit. Die Besucher, und hier besonders Schulklassen, lassen sich durch ehrenamtliche Führer die Geschichte des Tonbergbaus vom Spaten bis zum modernen Tagebau erklären.

Im Bürgerhaus Siershahn wurde aus diesem Anlass eine sehr gut besuchte Vortragsveranstaltung durchgeführt. Prof. Günther Nink, Dozent an der Uni Gießen und Mitglied des Tonbergbauvereins, gab einen interessanten Überblick über die technische Entwicklung der Tongewinnung im Westerwald. Geologieoberat Ansgar Wehinger vom Landesamt für Geologie und Bergbau rundete das Programm mit einem Vortrag über die Rohstoffsituation in Rheinland-Pfalz ab. Er berichtete, dass hier heute rund 40 Mio. Tonnen oberflächennaher Rohstoffe abgebaut werden (z.B. Kalk, Kies, Sandsteine, Werksteine, Tone). 268 Unternehmen mit 658 Betrieben erwirtschaften ca. 300 Mio. € Jahresumsatz und beschäftigen mehr als 1.300 Menschen (Betriebe unter Bergaufsicht). Man kann für jeden Arbeitsplatz in der Rohstoffgewinnung mit weiteren 17 Folgearbeitsplätzen rechnen (Quelle: Die Tonleiter Nr. 13, März 2008).

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WBB-Fuchs stellt Optimierungsverfahren vor
Technische Planung von Sedimentationsbecken im Tonbergbau
Pressemitteilung / 10. März 2008

Absetz- oder Sedimentationsbecken im Tonbergbau gewinnen heute aus der Sicht des Umwelt- und Gewässerschutzes immer größere Bedeutung. Diese Becken klären durch Sedimentation das im Wesentlichen durch Erosion im Abbaubereich tonbergbaulich genutzer offener Flächen witterungsbedingt anfallende Oberflächernwasser, das je nach Ergiebigkeit der Regenfälle mit Ton, Lehm, Löss oder anderen natürlichen mineralischen Schwebstoffen versetzt sein kann. Das Einleiten solcher im Tonbergbau anfallenden Grubenwässer bedarf immer einer behördlichen Wasserrechtlichen Erlaubnis, die sicherstellt, dass die Einleitung unschädlich erfolgt.

In diesem Zusammenhang erarbeitete die Firma WBB Fuchs GmbH jetzt eine innovative Optimierung der technischen Planung solcher Sedimentationsbecken. Dieses Optimierungsverfahren, das auf linearer Basis aufgebaut wurde, ist für jeden Tagebau im Tonbergbau unabhängig von seiner Größe geeignet. Mit der Anwendung der vorgestellten Optimierung lässt sich die technische Planung einer Sedimentationsanlage, bezogen auf die Größe eines Klärbeckens, die in Länge, Breite- und Tiefe ausgedrückt wird, einfach aus der tabellarischen Darstellung entnehmen.

Der Bau eines Klärbeckens, der anhand der errechneten Größen ausgeführt wird, gewährleistet nicht nur die optimalen, erforderlichen, technischen Parameter, die in diesem Zusammenhang den Verlauf des Sedimentationsprozesses sehr positiv beeinflussen, sondern führt auch dazu, dass die wirtschaftliche Nutzung dieser Sedimentationsanlage aus der Sicht des Bergbauunternehmens über einen optimalen Zeitraum betrieben werden kann. Darüber hinaus ermöglicht die Anwendung der linearen Grundlage als Optimierungsbasis für die Auswahl einer Klärbeckengröße dem Anwender neben dem oben genannten wirtschaftlichen Effekt, die umweltfreundlichen Aspekte aus der Sicht des Gewässerschutzes auf dem höchsten Level zu halten.

Lineare Grundlagen und Musterauswahl bei der technische Planung von Sedimentationsbecken als (PDF) anschauen:

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Wie die Fliese ins Badezimmer kommt
Bahn TV: Tonindustrie
Pressemitteilung / 29. Februar 2008

In www.bahntv-online.de läuft z. Zt. eine Reportage mit dem Namen "Logistik für Ihr Badezimmer: Wie die Fliese in den Baumarkt kommt".

Der Film behandelt auch die Westerwälder Tonindustrie und natürlich den Transport des Tons per Bahn nach Italien. Bei Interesse können Sie eine Kopie dieses Films auf DVD bei der Arbeitsgemeinschaft WW-Ton anfordern.

RA Dr. Matthias Schlotmann
Geschäftsführer

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Unterschiedliche Vollzugspraxis soll ausgeglichen werden
Neue Verordnung zum Einsatz mineralischer Abfälle
Pressemitteilung / 14. Januar 2008

Der Einsatz mineralischer Abfälle zum Beispiel zur Verfüllung in Tagebauen soll durch eine neue Verordnung auf Bundesebene geregelt werden. Damit sollen Rechtsunsicherheiten überwunden und die unterschiedliche Vollzugspraxis in den Bundesländern angeglichenwerden. Hierzu hat das Bundesumweltministerium Mitte November einen ersten Arbeitsentwurf einer „Ersatzbaustoffverordnung“ vorgelegt.

Artikel 1 der geplanten Verordnung beinhaltet erstmals eine Ersatzbaustoffverordnung für technische Verwendungszwecke wie den Straßen- und Tiefbau. Mit dem geplanten Artikel 2 soll die bestehende Bundesbodenschutz- und -altlastenverordnung ergänzt werden, und zwar hinsichtlich der Anforderungen an das Auf- und Einbringen von Material unterhalb oder außerhalb der durchwurzelbaren Bodenschicht.
Der BKR hat zu dem Arbeitsentwurf des Bundesumweltministeriums wie folgt Stellung genommen.

Geschäftsführer RA Dr. Matthias Schlotmann

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An alle Mitgliedsfirmen und Internetbesucher
Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche
Pressemitteilung / 20. Dezember 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir wünschen Ihnen zu Weihnachten besinnliche Stunden, für das Neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg und bedanken uns herzlichst für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Koblenz, im Dezember 2007
Ihr Bundesverband Keramische Rohstoffe e.V. (BKR)

Dr. Matthias Schlotmann,
Martina Weidenbach, Christine Wolf und S. Altmann.

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