Aktuelle Infos

Im Fraunhoferinstitut
Rohstofftag Rheinland-Pfalz 2008 in Kaiserslautern
Pressemitteilung / 13. Mai 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits mitgeteilt, findet der Rohstofflag Rheinland-Pfalz 2008 statt am

12. Juni 2008 in Kaiserslautern, Fraunhofer Institut.

Initiatoren der Veranstaltung sind das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft u. Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, der Bundesverband Keramische Rohstoffe e.V., Koblenz, der Industrieverband Steine u. Erden e.V., Neustadt/Wstr. und der Wirtschaftsverband Baustoffe Naturstein e.V., Köln.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Matthias Schlotmann. Geschäftsführer BKR

Als PDF finden Sie nachfolgend und auf der Startseite die Einladungsbroschüre mit dem genauen Programmablauf und der Anmeldungskarte.

Druckversion Seite weiterempfehlen Nach oben


"Das herrliche Elbtal lag da wie ein Gemälde"
Jahrestagung des BKR in Dresden
Pressemitteilung / 22. April 2008

Nach Freiburg, Mainz, Potsdam, Speyer, Bremen und Fulda hatte sich in diesem Jahr der Bundesverband Keramische Rohstoffe e.V. als Tagungsort zur Abhaltung seiner routinemäßigen Jahrestagung die sächsische Landeshauptstadt Dresden ausgesucht.


Blick über das Elbufer - Maritimhotel Dresden

Die Stadt war seit dem 15. Jahrhundert Residenz der sächsischen Herzöge, Kurfürsten und später Könige, gegründet am Ort eines slawischen Fischerdorfs als Kaufmannssiedlung und landesherrliche Burg. Dresden erlebte glanzvolle wie tragische Zeiten, war vor allem im 18. Jahrhundert ein prächtiges Zentrum europäischer Politik, Kultur und Wirtschaft und wurde nur zwei Jahrhunderte später zum Synonym für apokalyptische Zerstörung. Mit seinen über 40 Museen bildet Dresden ein kulturelles Zentrum im deutschen Raum.


Semperoper Dresden - Hofkirche und Residenzschloss

Die bis heute erhaltene Qualität des Dresdner Elbtals mit seinem harmonischen Zusammenklang von Natur und Architektur, von Stadt und Landschaft ist durch die UNESCO-Welterbekommision am 2. Juli 2004 in den Rang einer Welterbestätte erhoben worden. Der Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) beschreibt in einem Brief an seine Schwester die heute noch sicht- und fühlbare landschaftliche Besonderheit Dresdens: „Ich blickte von dem hohen Ufer herab über das herrliche Elbtal, es lag da wie ein Gemälde von Claude Lorrain unter meinen Füßen - es schien mir wie eine Landschaft auf einem Teppich gestickt, grüne Fluren, Dörfer, ein breiter Strom, der sich schnell wendet, Dresden zu küssen...“


Frauenkirche - Im Innern der Frauenkirche

Unter solch schon ehedem formulierter positiver Lobeshymne auf die Stadt war denn auch für die Jahrestagung des BKR, zu der Geschäftsführer Dr. Mathias Schlotmann Gäste und Mitglieder geladen hatte, nur Gutes zu erwarten. Dies erwies sich bereits am Begrüßungsabend am Donnerstag im Restaurant des Maritim-Hotels - später zur Nacht auch in der Piano-Hotelbar - und auch die Mitgliederversammlung am Freitagmorgen mit Referaten, Tätigkeitsberichten, Wahlen und dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes unter Leitung von Walter Steiner nahm ihren ruhigen Verlauf wie der „breite Strom“ Elbe gleich nebenan.

Das parallel zur Mitgliederversammlung für Gäste arrangierte Besichtigungsprogramm von Semperoper, Zwinger und der Porzellansammlung in demselben erwies sich als ebenso beeindruckend wie die nachmittägliche Bewunderung der Schätze und Kleinodien des Kurfürsten und Königs August des Starken im Neuen Grünen Gewölbe im Dresdner Schloss. Ein kleiner Stadtrundgang vorbei an den Sehenswürdigkeiten - gegenwärtig sind in Dresden ca. 13.000 Kulturdenkmäler erfasst - wie Frauenkirche, Residenzschloss, Katholische Hofkirche, Semperoper oder auch dem Zwinger mit Gemäldegalerie, Porzellansammlung und Rüstkammer rundete einen allzu kurzen Überblick über einige der vielen Sehenswürdigkleiten Dresdens ab.

So näherte sich am Abend die Gesellschaft per Bustransfer und Fahrt mit der Standseilbahn (Maximalsteigung 29%, Höhenunterschied etwa 95 m) im wahrsten Sinne des Wortes dem Höhepunkt der Jahrestagung, der festlichen Abendveranstaltung im Luisenhof hoch über Dresen. Gewissermaßen leicht schwebend über dem Elbstrom erfuhren die Gäste nun selbst mit eigenem Gespür die Wahrheit des vorgenannten Heinrich von Kleist’schen Dichterwortes „über das herrliche Elbtal“ das da „lag wie ein Gemälde von Claude Lorrain“ (L. war einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Klassizismus).


Auf der Terasse vom Luisenhof - Walter Steiner begrüßt die Gäste

Zartrosa Roastbeef und ein furioses Eisbuffet ließen keine lukullischen Wünsche übrig, ebenso nicht die Getränkeauswahl und der amüsant bis wissenschaftliche erdgeschichtliche Vortrag des BKR-Vorsitzenden Walter Steiner über die geologischen Gegebenheiten des Elbtales mit seinen Auf- und Abbewegungen und sonstigen Besonderheiten der Rohstofflagerung. Im Rahmen Steiners mittlerweile berühmten Ausführungen zu den Untergrundverhältnissen der jeweiligen Gaststadt des BKR war auch sein Vortrag über Dresens Gesteinsformationen bereits als Höhepunkt des Abends „abgehakt“, als mit (Friedrich) August dem Starken (1670 - 1733), Kurfürst von Sachsen und König von Polen ein Mann von Welt als schillernde Figur höfischer Prachtentfaltung auftrat und die BKR-Gäste in prunkvollem Kostüm und Dreispitz mit seiner sächsischen Ansprache und der Darstellung von Begebenheiten und Zuständen aus seiner alten Zeit wahr königlich erfreute und so den Abend historisch aufwertete.


August der Starke erscheint - Vortrag in sächsisch-historischen Dialekt

Im nächsten Jahr will sich der Bundesverband Keramische Rohstoffe zu seiner Jahrestagung in Marburg treffen.

Druckversion Seite weiterempfehlen Nach oben


Technischer Ausschuss tagte
EU-Wasserrahmenrichtlinie und Genehmigungspraxis waren Themen
Pressemitteilung / 19. April 2008

Interessante Themen und Berichte standen auf dem Programm einer Sitzung des Technischen Ausschusses des BKR unter Leitung des Vorsitzenden Werner Heuser am 10. April im Hotel Paffhausen in Wirges. Zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland mit der Aufstellung des Bewirtschaftungsplans für die Gewässer in Rheinland-Pfalz referierte in Vertretung der verhinderten Dipl.-Geographin Kerstin Ramm vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten, Mainz, Herr Gebel aus demselben Ministerium.


Im Tagungshotel Paffhausen in Wirges - Herr Gebel vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten.

Bergdirektor Thomas Bode vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz und Oberbergrat Andreas Tschauder vom Landesamt für Geologie und Bergbau, Mainz, stellten sich erstmals im Technischen Ausschuss vor und berichteten über Aktuelles aus der Bergverwaltung, insbesondere auch über die erfolgten personellen Umgliederungen. Weiter erläuterten die Referenten die derzeitige Genehmigungspraxis der Bergverwaltung im Umgang mit der Masseneinbringung zum Zwecke der Rekultivierung.


Oberbergrat Andreas Tschauder, Landesamt für Geologie und Bergbau, Mainz - Bergdirektor Thomas Bode MfWVLW, Mainz.

Über die Erfahrungen und Ergänzungen der FFH-Vereinbarung zwischen BKR und Naturschutz berichtete Dr. Wahl vom Landesamt für Umwelt und Gewässerschutz in Oppenheim und nahm Stellung zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Natura 2000 - FFH und Vogelschutz. Ergänzend hierzu berichtete BKR-Geschäftsführer Dr. Mathias Schlotmann über Bemühungen für eine Revision der FFH- und Vogelschutzrichtlinie auf europäischer Ebene.


Dr. Wahl vom Landesamt für Umwelt und Gewässerschutz - Dr. Mathias Schlotmann, Werner Heuser, Thomas Bode, Dr. Wahl und Andreas Tschauder.

Fachliche Fragestellungen aus der Praxis der Ausschussmitglieder zu allen Tagesordnungspunkten führten jeweils zu einer lebhaften und kenntnisvertiefenden Diskussion mit den Referenten.

Druckversion Seite weiterempfehlen Nach oben


Umsetzung der Bergbauabfallrichtlinie
Landesamt G&B lädt ein zu Informationsveranstaltung
Pressemitteilung / 2. April 2008

Das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz veranstaltet zusammen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz eine Informationsveranstaltung zum Thema "Umsetzung der Bergbauabfallrichtlinie"

am 30. April 2008, 14:00 Uhr im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz.

Zu diesem Thema sprechen folgende Referenten: Regierungsdirektor Theodor Juroszek, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bonn; RAin Julia Marder-Bungert,
Vereinigung Rohstoffe und Bergbau e.V., Berlin; RA Dr. Matthias Schlotmann, Bundesverband Keramische Rohstoffe e.V., Koblenz.

Für die anschließende Diskussion stehen auch zur Verfügung RA Heinrich Klotz, Industrieverband Steine und Erden e.V., Neustadt/Weinstraße; RA Raimo Benger, Wirtschaftsverband Baustoffe – Naturstein e.V., Köln.

Herr Juroszek wird über die Regelungen der Bergbauabfallrichtlinie und deren Umsetzung durch die 3. Verordnung zur Änderung bergrechtlicher Verordnungen vom 24.01.2008 in das Bergrecht informieren. Frau Marder-Bungert wird im Anschluss eine ergänzende Bewertung der Verordnung aus Sicht der Bergbauindustrie vornehmen und einen kurzen Überblick über begleitende Regelwerke zur Bergbauabfallrichtlinie, bei denen die Verbände der Bergbauindustrie mitgewirkt haben, geben. Herr Dr. Schlotmann wird über die Auswirkungen auf den Bergbau in Rheinland-Pfalz berichten sowie einen Ausblick auf künftige EU-Regelungen mit Auswirkungen auf den Bergbau liefern.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andreas Tschauder, Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, Tel.: 06131 / 9254 258 oder andreas.tschauder@lgb-rlp.de.

Druckversion Seite weiterempfehlen Nach oben


Angebot keramischer Rohstoffe erweitert
Goerg & Schneider erwirbt Tontagebau „Stoss“
Pressemitteilung / 18. März 2008

Das in Siershahn im Westerwald ansässige Tonbergbau-Unternehmen Goerg & Schneider GmbH u. Co. KG hat die Lagerstätte und den Betrieb „Stoss“ in Haiger-Langenaubach (nord-östlicher Westerwald) von der Theodor Stephan KG GmbH & Co. KG mit Wirkung ab 01. März 2008 erworben.

Der berühmte plastische, weiß brennende und mit hoher Trockenbruchfestigkeit ausgezeichnete Stosston wird bereits seit 140 Jahren abgebaut. Ursprünglich zur Herstellung feuerfester Steine und Verblendsteine eingesetzt, entwickelte sich die Anwendung in den vergangenen Jahrzehnten schwerpunktmäßig in der Sanitärkeramik und zur Herstellung von Wand- und Bodenfliesen, sowie Baukeramik.

Die Gewinnung des Stosstons erfolgte bis Ende der sechziger Jahre im Untertagebetrieb. Danach wurde aus wirtschaftlichen Gründen auf die Tagebaugewinnung umgestellt und eine moderne Misch- und Homogenisierungsanlage errichtet und ausgebaut, die auch heute dem Stand der Technik voll entspricht.

Die quarzreicheren bis plastischen Tone werden in weiten Bereichen der Lagerstätte von Findlingsquarzit (über 98% SiO2) überlagert, der ebenfalls abgebaut und in der Feuerfestindustrie zum Einsatz kommt.

Goerg & Schneider erweitert mit diesen hervorragenden und außergewöhnlichen Rohstoffen, die in Verbindung mit der unmittelbar benachbart gelegenen G&S-eigenen Abbauberechtigung „Aulis“ über die nächsten Jahrzehnte gewährleistet werden können, sein Angebot keramischer Rohstoffe.

Druckversion Seite weiterempfehlen Nach oben


 

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [10] 11 12 13 14 15 16