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Keramische Links
- Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e.V.
Feuerfeste Werkstoffe sind unverzichtbar für alle industriellen
Prozesse, die höhere Temperaturen erfordern. Ohne feuerfeste Werkstoffe
läßt sich kein Stahl, kein Aluminium, kein Kupfer, kein Glas,
kein Zementklinker usw. herstellen aber auch kein Rohöl cracken
und kein Abfall thermisch verwerten.
- Industrieverband Keramische Fliesen + Platten e.V.
Der Verband besteht zur Zeit aus 11 überwiegend
mittelständischen Mitgliedsunternehmen, die mit ca. 4.500 Beschäftigten
Waren im Wert von über 500 Millionen € produzieren. Der
Industrieverband Keramische Fliesen und Platten hat nach seiner Satzung
den Zweck, die gemeinsamen Interessen der deutschen Fliesen- und Spaltplattenindustrie
zu wahren und zu vertreten.
- Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V.
Ziegel sind die "tonangebenden" Baustoffe,
die aus natürlichen Rohstoffen bestehen und ein ganzheitliches
Bauen – vom Keller bis zum Dach – ermöglichen: Ein
ganzes Haus kann aus den keramischen Baustoffen Dachziegel, Mauerziegel,
Klinker, Schornsteinkeramik, erstellt werden. Sogar die Außenanlagen
werden durch Pflasterklinker schöner gestaltet.
- Idustrial Mineral Association Europe (IMA Europe)
IMA - Europe represents the interests of the Industrial Minerals industry
at EU level. IMA is an umbrella organisation which brings together a
number of European associations specific to individual minerals, currently:
CCA - Europe Calcium Carbonate Association - Europe
EBA European Borates Association
EUBA European Bentonite Association
EUROFEL European Association of Feldspar Producers
EUROSIL European Association of Industrial Silica Producers
EUROTALC Scientific Association of the European Talc Industry
KPC-Europe European Kaolin and Plastics Clays Association
IDPA International Diatomite Association
- Bundesverband Baustoffe Steine und Erden
Die Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie
zählt innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes zu den Vorleistungsgüterproduzenten.
Sie umfaßt 4 Hauptwirtschaftsbereiche: Gewinnung
und Verarbeitung von mineralischen Baustoffen (Steine und Erden), Herstellung
von Bindemitteln, Herstellung von keramischen Bau- sowie Feuerfestprodukten,
Herstellung von Waren für den Hoch- und Tiefbau unter überwiegender
Verwendung von Erzugnissen aus dem Bereich 1. und 2. Der größte
Teil (ca. 85 % - 90 %) des Absatzes wird im Bausektor verbraucht. Zweitgrößter
Abnehmer der Produkte ist die Stahlindustrie, als Hauptabsatzmarkt für
die Feuerfest-
und die stahlabhängigen Bereiche der Kalk- und Dolomitindustrie.
- Deutsche Keramische Gesellschaft e.V.
Aufgaben und Ziele:
Diskussionsforum für technisch wissenschaftliche Fragen und für
Probleme der Ausbildung, Fortbildung, der Forschung und Lehre und des
Umweltschutzes. Kontaktstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen
den Ausbildungsstätten und der Industrie. Förderstelle der
Forschung, Entwicklung und Lehre auf keramischen Gebiet. Dokumentations-
und Informationsvermittlungsstelle für Fachinformationen auf keramischem
Gebiet und Mitherausgeberin der Fachzeitschrift cfi/Berichte der DKG.
Veranstalter und Koordinator von Fortbildungsmaßnahmen, Seminaren,
Symposien und Kongressen und Herausgeberin entsprechender begleitender
Fachliteratur. Unterstützende Stelle für die keramische Kunst.
Mitveranstalterin bei Messen und sie begleitender Kongresse.
Der Deutschen
Keramischen Gesellschaft gehören aktuell 247 Firmen und Institute
sowie 982 persönliche Mitglieder im In- und Ausland an. Die Gesellschaft
ist regional gegliedert in 6 Bezirksgruppen. In der DKG sind 11 Fachausschüsse,
4 Gemeinschaftsausschüsse und der eigenständige Arbeitskreis
Kohlenstoff aktiv. Die Mitgliedschaft kann jede natürliche und
juristische Person des In- und Auslandes erwerben.
- Verband der Keramischen Industrie e.V.
Der Verband der Keramischen Industrie
vertritt bundesweit die wirtschafts- und tarifpolitischen Interessen
der feinkeramischen Industrie in den Bereichen Geschirr- und Zierporzellan,
Steingut, Porzellanmanufakturen, der Technischen Keramik, der Ofenkachelindustrie
sowie die tarifpolitischen Interessen der Schleifmittelhersteller in
den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen.
Darüber hinaus vertritt der VKI die Interessen anderer Industriebereiche,
die der feinkeramischen Industrie zugeordnet sind.
- Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe Glas/Keramik
Als hochspezialisierter Labor-
und Entwicklungsdienstleister für kleine und mittelständische
Unternehmen dominiert ein primäres Unternehmensziel die Philosophie
des FGK: Die wissenschaftliche Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter für Entwicklungsprojekte der Kunden so einzusetzen,
dass die Ergebnisse den Produktionsprozess vor Ort optimieren und Wettbewerbsvorteile
sichern. Detailgenau über alle Bereiche von der Werkstoff- und
Verfahrenstechnologie bis hin zur praxisorientierten Beratung im Qualitätsmanagement
liefern wir Ihnen Analysen, Daten und Planungskennzahlen als eine ganzheitliche
Dienstleistung. Besonderes
Gewicht hat dabei die Innovationsberatung. Vom Design der Rohstoffe
bis zur betriebsspezifischen Anpassung der Materialprüfung und
Produktionsoptimierung stehen die konkreten Ergebnisse vor Ort immer
im Mittelpunkt unserer Philosophie.
- Deutsches Institut für Feuerfest und Keramik GmbH
Das
Deutsche Institut für Feuerfest und Keramik ist seit einem halben
Jahrhundert das zentrale Institut seiner Branche. DasDIFK führt
Untersuchungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der mineralischen Werkstoffe
und ihrer Rohstoffe, speziell der Feuerfest-Keramik, durch.Das
DIFK Deutsches Institut für Feuerfest und Keramik arbeitet als
ein unabhängiges Prüflaboratorium wahrt stets strikte Neutralität
und Vertraulichkeit.
- Arbeitsgemeinschaft
für Keramik in der Zahnheilkunde e.V.
Die AG Keramik ist der Verbund von praktizierenden
Zahnärzten, Dentallabors, Mitarbeitern von Universitäten und
Vertretern der Industrie mit dem Ziel, die Möglichkeiten neuer
Dentalkeramiken objektiv zu eruieren, ihre Verbreitung in der modernen
Zahnmedizin zu fördern und zum Wohle des Patienten kompetent einzusetzen.
Allgemeine Industrie-Links
- Bundesverband
der Deutschen Industrie e.V.
Der
BDI ist der Spitzenverband der deutschen Industrie. Seine Mitglieder
sind 36 industrielle Branchenverbände, von A wie Automobil- bis
Z wie Zuckerindustrie.Der
BDI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der Industrie gegenüber
Parlament und Regierung, politischen Parteien, wichtigen gesellschaftlichen
Gruppen sowie gegenüber der Europäischen Union und engagiert
sich in vielen internationalen Organisationen, z.B. in dem europäischen
Dachverband UNICE.
- Bundesverband
Mineralische Rohstoffe e.V.
Zur Naturstein-Industrie zählt man
die Gewinnungsbetriebe von Naturstein (Steinbrüche) sowie die dazu
gehörenden Aufbereitungsanlagen (Splitt- und Schotterwerke), denen
häufig Weiterverarbeitungsanlagen (Mischanlagen für Asphalt-Straßenbau,
Transportbeton- sowie Beton- und Betonfertigteilwerke) angeschlossen
sind.
- Deutscher
Naturwerkstein-Verband
Der Deutsche Naturwerkstein-Verband DNV vertritt die Interessen der deutschen
Naturwerkstein-Industrie, berät und unterstützt in allen fachlichen
Fragen zur Verwendung von Naturwerksteinen, einschließlich der
Versetz- und Verlegetechnik. Die Bautechnischen Informationen Naturwerkstein
sind das Nachschlagewerk für die Anwendung des Naturwerksteins.Zielgruppen
sind Architekten und Bauplaner, Architekturstudenten und Bauherren.
Der DNV wirkt ferner mit bei der Regelung der Berufsausbildung sowie
allen einschlägigen fachbezogenen Themen.
- Bundesverband
der Deutschen Kies- und Sandindustrie e.V.
Jahr für Jahr werden in Deutschland große Mengen an Kies und Sand gebraucht.
Im Jahr 2000 betrug der Bedarf etwa 400 Millionen Tonnen. Ein Mensch
verbraucht in seinem Leben etwa 324 Tonnen!
Über viele Millionen Jahre sorgen Wind, Eis und Wasser für
Verwitterung und Erosion freiliegender Felsen in den Gebirgen, aus denen
im Laufe der Zeit kleinstückiger Hangschutt und Geröll entstehen.
Gletschereis und Wasser bringen dieses Material talwärts. Auf dem
Weg vom Gebirge zum Meer wird das kantige Felskorn je nach Festigkeit
des Gesteins weiter zerkleinert und an der Oberfläche immer mehr
abgerundet; Kies und Sand sind entstanden.
Jobs / Ausbildung / Berufsprofile / Schulen
- Fachhochschule Koblenz - WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen
Die Wurzeln der keramischen Ausbildung der Fachhochschule Koblenz am Standort Höhr-Grenzhausen reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Heute sind dort die Fachrichtung Werkstofftechnik und das Institut für Künstlerische Keramik und Glas angesiedelt. Durch Kooperationen mit keramischen Einrichtungen in der unmittelbaren Nachbarschaft (z.B. dem Forschungsinstitut für anorganische Werkstoffe Glas/Keramik GmbH) ergeben sich für Studierende weitere Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.
- Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK)
Das Bildungs- und Forschungs-Zentrum Keramik (BFZK) ist in Höhr-Grenzhausen mit seinen sieben Institutionen ein Dachverband aller keramischen Institute und in seiner Konstellation weltweit einzigartig. Ziel dieses Netzwerkes ist es, dem Werkstoff Keramik in all seinen Variationen die notwendige Beachtung zukommen zu lassen. In diesem Sinne werden gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Events, Seminare und Weiterbildungen durchgeführt.
- BBS-Webseite und Fachkräfteleitfaden
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darf eine nachhaltig ausgerichtete Personalpolitik nicht vernachlässigt werden. Daher hat der BBS eine Fachkräfteinitiative ins Leben gerufen. In zehn Jahren wird die Zahl der Schulabgänger um 20 Prozent schrumpfen. Somit müssen sich die Unternehmen auf einen zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte einstellen, Bereits heute führten allein 50.000 unbesetzte Ingenieurstellen über alle Branchen hinweg zu einem gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungsverlust von 5 Milliarden Euro pro Jahr. Um qualifiziertes Personal langfristig zu binden, sei den Unternehmen der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie angeraten, „demographiefest“ zu werden. Dies beinhaltet die fortlaufende Analyse der betrieblichen Altersstruktur, die Stärkung der betrieblichen Ausbildung sowie den effizienten Einsatz des vorhandenen Personals. Um die Betriebe hierbei zu unterstützen, hat der BBS einen Fachkräfteleitfaden http://www.bvbaustoffe.de/webseite/download/Fachkraefteleitfaden.pdf für Unternehmer erstellt. Zudem wurde für interessierte Schulabgänger und Betriebe die neue Webseite www.BauDeineZukunft.com frei geschaltet, die über baustoffbezogene Ausbildungsberufe und Studiengänge informiert und hilft, mit allen relevanten Institutionen Kontakte zu knüpfen. Mit der Fachkräfteinitiative werde der BBS die Baustoffindustrie auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung bekannter machen und zu einer nachhaltigen Personalentwicklung beitragen.
- Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e.V. - feurige Karriere
Hier erfahren Sie alles, was Sie für Ihre Ausbildung und Ihren Karrierestart in der Feuerfest-Industrie wissen müssen. Eine Branche mit einer bewegten Vergangenheit und einer sicheren Zukunft. Was ist Feuerfest? Hier erfahren Sie, was man unter dem Begriff „Feuerfest“ versteht und wie wichtig diese Schlüsselbranche für unser modernes Leben ist. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Geschichte, die heutige Aufstellung und die Zukunftsperspektiven dieser Industrie. Berufe Die Feuerfest-Industrie bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Berufsbildern. Finden Sie den Beruf, der am besten zu Ihnen passt und informieren Sie sich über Ihre Perspektiven und die Voraussetzungen, die Sie mitbringen müssen. Ausbildung Sie suchen ein ausbildendes Feuerfest-Unternehmen in Ihrer Nähe oder möchten sich über entsprechende Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten informieren? Hier werden Sie fündig.
- Aufbereitungsmechaniker/in - feuerfeste und keramische Rohstoffe
Die
Fachleute für die Aufbereitung keramischer Rohstoffe arbeiten in Betrieben
der Tongewinnung und -verarbeitung.
Sie fördern Rohstoffe wie Ton, Kaolin und Bauxit und führen
dabei Bagger und Ladefahrzeuge. Die gewonnenen, noch erdförmigen
Stoffe befördern sie in die Aufbereitungsanlagen. Dort steuern
und überwachen sie die weitgehend mechanisierten und automatisierten
Prozesse, in denen z.B. Rohton durch Mischen, Zerkleinern und Auswaschen
von Bestandteilen in einen Grundstoff von gleich bleibenden Eigenschaften
für baukeramische Produkte verwandelt wird. Um die Qualität
der Stoffe zu sichern, werten sie Messdaten aus und entnehmen Proben,
die sie mit chemischen und physikalischen Methoden analysieren.
- Aufbereitungsmechaniker/in
Aufbereitungsmechaniker/Aufbereitungsmechanikerinnen finden je nach Fachrichtung Einsatzmöglichkeiten in Natursteinwerken,
Ton-, Kaolin-, Bauxit- und Quarzverarbeitungsbetrieben, Sand- und Kiesgewinnungsbetrieben sowie in Steinkohlebergwerken (Übertage).
- Stoffprüfer
Stoffprüfer sind - ähnlich wie Chemielaboranten und Baustoffprüfer - mit der Analyse von Rohstoffen, Hilfsstoffen und Fertigerzeugnissen beschäftigt. Sie entnehmen Proben und führen Versuchsreihen durch und prüfen so die stofflichen Materialeigenschaften wie z.B. die Wasser- und Luftdurchlässigkeit oder die Dichte.
- Verfahrensmechaniker
Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie verarbeiten mineralische Rohstoffe wie Kies und Sand weiter zu Baustoffen wie Kalksandsteinen, Kalk, Beton oder Gipsplatten. Hierfür werden Fertigungsanlagen überwacht und Proben entnommen, die zur Qualitätssicherung später im Betriebslabor analysiert werden. Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker in der Steine-Erden-Industrie wird in den Fachrichtungen Baustoffe, Transportbeton, Gipsplatten/Faserzement, Kalksandstein/Porenbeton sowie vorgefertigte Betonerzeugnisse angeboten.
- Industriemechaniker
Industriemechaniker beschäftigen sich in erster Linie mit der Installation, Wartung und Reparatur von maschinellen Anlagen und sorgen so für reibungslose betriebliche Abläufe. Damit sind sie in zahlreichen Industriezweigen von großer Bedeutung. Für die Ausbildung ist ein gutes technisches Verständnis erforderlich.
Hochschulen
Keramische Museen
- Tonbergbaumuseum
Siershahn
In Siershahn, im vorderen oder unteren Westerwald, einem der bedeutendsten
Tonabbaugebiete Europas, wurde 1987 der Museumsverein Tonbergbauverein
Westerwald e.V.gegründet. Der Verein konnte 1989 eine der letzten
von ehemals 32 Schachtanlagen - alleine in dieser Region - erwerben
und die dazugehörigen Tagesanlagen restaurieren. 1992 wurde auf
dem am Ende der Poststraße gelegenen Gelände noch ein moderner
Museumspavillon errichtet, in dem anhand historischer Arbeitsgeräte,
Maschinen und Bildern die Technik und das Umfeld des Tonbergbaus erläutert
werden. Verwaltung und Betrieb des Museums werden von den Mitgliedern
ehrenamtlich übernommen, die Finanzierung erfolgt ausschließlich
über Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge und Spenden.
- Deutsches
Keramisches Museum (Hetjens-Museum Düsseldorf)
Das Museum wurde 1909 auf der Grundlage des Vermächtnisses
von Laurenz Heinrich Hetjens (1830-1906) als städtisches Museum
eröffnet. Im Laufe der Jahrzehnte gelang es, das Sammlungsgebiet
durch gezielte Ankäufe und Schenkungen auf 8000 Jahre Keramikgeschichte
auszuweiten. Wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen
ergänzen die Sammlung und werden von Katalogen und einem wissenschaftlichen
Programm von Vorträgen und Führungen begleitet. Breiten Raum
nimmt in theoretischer und praktischer Hinsicht die museumspädagogische
Arbeit ein. In dem bestens ausgestatteten Töpferraum finden regelmäßig
Kurse statt, in denen sich sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene
in der Keramiktechnik üben können.
- Keramikmuseum
Westerwald
Auf mehr als 1500qm Ausstellungsfläche zeigt das
im Jahr 1982 fertiggestellte Keramikmuseum Westerwald Arbeiten aus der
mehr als 5 Jahrhunderte währenden Geschichte der Keramik in der
Kannenbäckerregion rund um Höhr-Grenzhausen. Über 4 helle
und große Ausstellungsebenen wird dem Besucher ein Überblick
über die geschichtliche Entwicklung der Keramik geboten, der vom
frühen salzglasierten Westerwälder Steinzeug über die
Prunkgefäße der Renaissance und die Jugendstilgefäße
bis zu den Exponaten der 50er, 60er bis in die 90er Jahre des letzten
Jahrhunderts reicht. Hinzu kommen die Arbeiten zeitgenössischer
Keramiker. Sonderausstellungen zeigen ausgewählte Exponate, Sammlungen
und die Arbeiten von Künstlergruppierungen, die thematisch oder
aufgrund ihrer aktuellen künstlerischen Aussage präsentiert
werden.
- Keramikmuseum
Berlin
Das Museum wurde 1990 vom
Förderverein KMB gegründet und sein Initiator, der Keramikforscher
und Galerist Heinz-Joachim Theis zu seinem Leiter berufen. Bisher wird
der Betrieb des Museums ausschließlich von seinem Förderverein
finanziert. Die Übernahme des Museums in öffentlich-rechtliche
Trägerschaft durch das Land Berlin ist in der Vereinssatzung als
Zweck verankert. Mit einigen vielbeachteten Sonderausstellungen und
zahlreichen Veranstaltungen konnte der Förderverein bisher auf
seine Arbeit und das neue Keramikmuseum mit seinen inzwischen umfangreichen
Sammlungen aufmerksam machen. Seit Januar 2004 hat der Förderverein
Räume auf dem Gelände des ältesten noch erhaltenen Bürgerhauses
von Charlottenburg (erbaut 1712) angemietet, um in wechselnden Sonderausstellungen
seine Schätze zu präsentieren.
- Keramikmuseum
Bürgel
Im einzigen Keramikmuseum Thüringens ist die Geschichte des Töpferhandwerkes
in Bürgel von seinen (nachweisbaren) Anfängen Mitte des 17.
Jahrhunderts bis zur Gegenwart dokumentiert. Seit Mai 2003 befindet
sich die umfangreiche Sammlung im sanierten, denkmalgeschützten
»Alten Schulhaus« aus dem 18. Jahrhundert. Im Jahre 1660
gründeten fünf Töpfer eine Innung und wachten fortan
über Produktion, Handel und Ausbildung. Spezialität der Bürgeler
war in dieser Zeit neben einfacher Irdenware das sehr hoch gebrannte
Steinzeug mit der sogenannten »Blauen Schürze«.